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Fenster und Fugen, Wärmedämmung, Dachdämmung, Fassadendämmung |
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 Bei einer Dämmfläche von 1 m²; und einer Dämmstärke von 14 cm bewirkt eine Fuge in der Luftdichtung bei Normklima und einer geringen Luftdruckdifferenz, dass über diese Fuge 4,8 mal mehr Wärme verloren geht als über die gesamte Dämmfläche. Die Folge: der ursprünglich errechnete U-Wert stimmt nicht mehr.
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Fensteranschlussfugen Warum müssen Fenster luftdicht montiert werden?
Fensteranschlussfugen im Außenbereich sind grundsätzlich nach den Regeln der DIN 18 540 zu behandeln. Das Fenster wird als Bestandteil der Fassade angesehen. Wichtigste Vorraussetzung ist, dass die Fenster so eingebaut sind, dass die physikalischen Bauteilbewegungen keine hohen Spannungen auslösen. Denn sehr oft weisen die angrenzenden Baustoffe nur geringe Festigkeit auf (z.B. Wärmedämmputz).
Die elastische Montage der Fensterrahmen soll die physikalisch bedingten Bauteilbewegungen erlauben und Beschädigungen am Rahmen, Glas und an den angrenzenden Bauteilen verhindern.
Im Jahre 1997 wurde vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg veröffentlicht, dass der "dauerhaft luftdichten Montage von Fenstern eine erhebliche Bedeutung zukommt". Der Hintergrund dieser Veröffentlichung sind Forderungen in der DIN 4108, die seit Jahren bereits eine luftdichte Ausführung der Fensteranschlussfugen zwingend verlangen. Wie Blowerdoor Tests beweisen reicht PU-Schaum allein nicht aus, um die Fugen dicht zu bekommen.
Ein modernes dichtes Haus ist vergleichbar mit einem "Schnellkochtopf". Ein Schnellkochtopf ist luftdicht. Im Topf ist mehr Feuchtigkeit aus außerhalb, bei gleichzeitig höherer Temperatur. Dies erzeugt einen Dampfdruck, welcher mit gewaltiger Kraft durch das Sicherheitsventil entweicht. Die Luftfeuchtigkeit in einem Haus ist in der Regel ebenfalls höher als außerhalb. Die Temperaturen sind innerhalb eines Hauses ebenfalls höher als draußen. Dadurch entsteht im Haus ein Dampfdruck. Dieser ist zwar nicht vergleichbar mit dem Druck in einem Schnellkochtopf, aber er ist da, 24 Stunden am Tag und ca. 200 Tage im Jahr (Heizperiode). Werden jetzt Dach und Wände luftdicht gefertigt, sind die Fensteranschlussfugen die Angriffspunkte für den Dampfdruck.
Ohne eine innere Abdichtung, besteht -bei heutiger Niedrig-Energie-Bauweise- die Gefahr, dass bedingt durch den inneren Dampfdruck, die Raumfeuchtigkeit in die Dämmung zwischen Fensterrahmen und Wand wandert. Dort kühlt sie ab und schlägt sich als Tauwasser (Kondenswasser) nieder. Eine feuchte Dämmung ist vergleichbar mit einem feuchten Pullover, die Wärmedämmung ist dahin! Nur eine auf Dauer trockene Fugendämmung kann den Fensteranschluss warm halten.
Wird eine Fuge auf Dauer durchfeuchtet, bleiben Schimmelpilze an der Fensterlaibung nicht aus!
Um diesen Schaden zu verhindern wird daher in den einschlägigen Normen (VOB DIN 18355, RAL-Montagerichtlinien, Technische Richtlinien des Glaserhandwerks, DIN EN 10077, DIN 4108-7, etc.) die luftdichte Montage verlangt.
Seit Jahren informieren die Bundes- und Landesinnungsverbände des Glaserhandwerks ihre Mitglieder über diese Forderungen. Die einschlägige Literatur ist voll von Artikeln über dieses Thema. Daher kann seit 1998 diese Montageart als "Stand der Technik" angesehen werden.
Beispiel Fensteranschluss bei einer Wärmedämmung:
Hier die Luftdichtheit mit einem inneren Butylband und einem Äusseren Schlagregendichtband erreicht. |
Beispiel Fensteranschluss bei einer Wärmedämmung
Alternativ zu den oben gezeigten Beispielen wird hier die Luftdichtheit mit einer inneren und äusseren Dichtfolie und einem äusseren Schlagrendichtband erreicht.
Es gilt prinzipiell die Regel innen dichter als aussen
Fugenbreite der Fensteranschlussfuge
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| | Fugenausbildung bei Elementlänge
| Werkstoff der Fensterprofile
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| PVC hart und PMMA(farbig koextrudiert)
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| harter PUR-Integralschaum
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| PCV hart und PMMA (koextrudiert) mit massiven duroplastischem Kernmaterial, verstärkt mit Glasfaserstäbchen
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Geschrieben am Monday, 02.April. @ 18:24:28 CEST von GBiegel |
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