Was sind Wärmebrücken?
Wärmebrücken sind "Störungen" an der Gebäudehülle mit erhöhten Wärmeverlusten. Es entstehen im Innenraum kalte Oberflächen, an denen es zu Kondensation von Raumluft- feuchtigkeit kommen kann.
Der Wärmeverlust ist hier deutlich höher als im umliegenden Bauteil. Je stärker die Wärmedämmung der Bauteile wie Außenwand, Fenster, Dach oder Boden ist, desto bedeutsamer sind die Wärmebrückenverluste. Deshalb sollte man schon in der Planungsphase spätestens jedoch bei der Ausführung von Dämmarbeiten Wärmebrücken am Gebäude vermindern oder vermeiden. Wer die Wärmebrückenverluste detailliert berechnet erhält in der Energiebilanz einen Bonus von bis zu 10%!
Wo kommen Wärmebrücken vor?
Schwachstellen sind insbesondere die Anschlüsse von Wand,Fenster, Decken, Dach und Balkon sowie Gebäudeecken.
Legende
 | Sockel
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Balkon
 | Wand
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| falsch | richtig | falsch | richtig |
Fensterleibung
 | Rolladen
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| falsch | richtig | falsch | richtig |
Steildach
 | Flachdach
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| falsch | richtig | falsch | richtig |
Wie ist die Wirkung von Wärmebrücken?
Wärmebrücken führen neben erhöhten Wärmeverlusten auch zu Schimmelpilzbildung und dadurch zu starken gesundheitlichen Beeinträchtigungen sowie Schäden am Gebäude. Feuchteschäden treten in der Regel dort auf, wo durch schlechte ausgeführte Wärmedämmung niedrige Oberflächentemperaturen im Innenraum bei gleichzeitig hoher Luftfeuchtigkeit herrschen. Die Oberflächentemperaturen an Aussenwänden sollten bei normalem Klima (20°C/ -10°C) nicht unter 14-15°C fallen. Raumluftfeuchten von 75% führen dann noch nicht zur Unterschreitung der Taupunkttemperatur.