Gehören zur Familie der ECHTEN SPINNEN, Araneae. Spinnen sind nützlich, indem sie von Insekten, in Wohnungen besonders von den Stubenfliegen, leben. Die in unseren Häusern lebenden Spinnen sind nicht giftig und werden daher unberechtigt gefürchtet. Bemerkbar machen sie sich meist nur durch die Spinntätigkeit.
Die Mauerspinne, Dictyna civica, ist erst in den letzten Jahren bei uns auffällig geworden. Sie legt flächenartige Netze an den Fassaden an. Die meist frisch gestrichenen, hellen Fassaden locken Insekten, und diese ihre Jäger, die Spinnen, an. Die Spinnen bauen ihre flachen Nester, in deren gekräuselten Faden sich die Insekten verfangen. So können pro Fassade mehrere hundert Nester gezählt werden. Außer den Insekten verfängt sich aber auch Staub und Schmutz in den Nestern und lässt die Fassade bald unansehnlich erscheinen.
Von den Nestern aus baut die Mauerspinne eine austapezierte Wohnröhre in die Fugen und Mauerrisse, die sie nach Bedarf auch erweitert. Bei einem Massenbefall kann daher auch die Festigkeit des Verputzes leiden.
Die Bekämpfung ist an großen Fassadenflächen meist etwas umständlich. Und auch wenn die Spinnen absterben, die hässlichen Netze bleiben noch länger haften. Erst wenn mit der Zeit die Fassadenfarbe vergilbt und daher nicht mehr von so vielen Insekten angeflogen wird, werden auch nicht mehr so viele Spinnen auf Beute lauern. Sinnvoller ist es, bereits beim ersten Anstrich gedämpftere Farben oder die im Fachhandel erhältlichen, insektiziden Beimischungen zur Farbe zu verwenden.
Die Mauerspinne ist erst in den letzten Jahren bei uns auffällig geworden. Sie legt flächenartige Netze an den Fassaden an. Die meist frisch gestrichenen, hellen Fassaden locken Insekten, und diese ihre Jäger, die Spinnen, an.
Spinnen bauen ihre flachen Nester, in deren gekräuselten Faden sich die Insekten verfangen. So können pro Fassade mehrere hundert Nester gezählt werden. Außer den Insekten verfängt sich aber auch Staub und Schmutz in den Nestern und lässt die Fassade bald unansehnlich erscheinen.
Von den Nestern aus baut die Mauerspinne eine austapezierte Wohnröhre in die Fugen und Mauerrisse, die sie nach Bedarf auch erweitert. Bei einem Massenbefall kann daher auch die Festigkeit des Verputzes leiden.
Spinnen Die Bekämpfung ist an großen Fassadenflächen meist etwas umständlich. Und auch wenn die Spinnen absterben, die hässlichen Netze bleiben noch länger haften. Erst wenn mit der Zeit die Fassadenfarbe vergilbt und daher nicht mehr von so vielen Insekten angeflogen wird, werden auch nicht mehr so viele Spinnen auf Beute lauern.
Sinnvoller ist es, bereits beim ersten Anstrich gedämpftere Farben oder die im Fachhandel erhältlichen, insektiziden Beimischungen zur Farbe zu verwenden.
Ist eine Hausmauer oder Fassade erst einmalbefallen, vermehrt sich die Spinne sehr schnell. Der Bau eines filzigen, handtellergroen Netzesgehrt zu ihren Lebensgewohnheiten. Es setzen
sich darin Insektenreste, Staub und Rupartikelfest, hässliche Flecken entstehen auf der Mauer. Im Gegensatz zu anderen Spinnenarten frisst die Mauerspinne ihr Netz nicht auf, dies bedingt wiederum, dass die Netze wegen ihrer Haftfhigkeit auch nach dem Ableben der Spinnen auf der Fassade kleben bleiben. Diese kleinen Spinnen werden nur 2-3 mm gro, sie bevorzugen an der Fassade wettergeschtzte Stellen, oft unter Dachuntersichten oder Balkonen. Von Schlagregen und Wind beanspruchte Fassadenflchen werden gemieden. Da sich die Mauerspinne von
kleinen fliegenden Insekten ernhrt und sich diese nachts um knstliche Lichtquellen sammeln, findet man die Mauerspinne oft an hellen, mit Lampen beleuchteten Flchen.
Junge Mauerspinnen berwinden als Luftschiffer oft grosse Strecken. Mit einem langen Seidenfaden als Segel werden sie vom Wind verfrachtet (Allochorie). Nur an klimatisch günstigen Orten können sie Fuß fassen. Mit hochsensiblen Sinnesorganen finden die Jungspinnen die passenden Habitate auf der Hauswand. Durchgänge, Fensternischen und einspringende Kanten sind daher besonders dicht mit ihren Netzen gemustert. Dr. Carmina Brenner vom Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg schlgt fr die Bekmpfung der Mauerspinnen an Hausfassaden Folgendes vor: Die Reinigung der Fassade kann bei geringer Besiedlung durch Abkehren der Netze mit einem speziellen Besen oder durch Abwaschen erfolgen. Zur Reinigung strker besiedelter Fassaden von Netzen, Staub und Nahrungsresten können Heiwasser- Hochdruckreiniger verwendet werden, die die Netze beseitigen, die von den Mauerspinnen
in geringem Umfang im Kot ausgeschiedene Sure auf alkalischem oder mineralischem Putz neutralisieren. Bei beiden Formen der mechanischen Reinigung werden die Spinnen und ihre Hinterlassenschaften nur kurzfristig entfernt. Mauerspinnen nutzen vorhandene Vertiefungen in der Fassadenoberflche als Versteckmglichkeit. Ein Teil der Spinnen kann bei mechanischer Reinigung z. B. in Mauerritzen berleben. Aus Grnden des Umwelt- und Naturschutzes und den mglichen Folgen fr Mensch und Tier ist die Bekmpfung der Mauerspinne mit Chemikalien in
der Regel nicht angemessen. Zum einen besteht bei der Verwendung von Insektiziden zur Spinnenbekmpfung die Gefahr, dass die Mittel auch auf Hausbewohner oder Passanten wirken. Dies gilt auch, wenn synthetisch erzeugte Wirkstoffe pflanzlichen Ursprungs wie Pyrethroide verwendet werden. Zum zweiten wirkt die Bekmpfung mit insektiziden Fassadenanstrichen nur bedingt auf Spinnen, da diese nicht zu den Insekten, sondern zu den Spinnentieren gehren und Insektizide auf diese Tiergruppe nicht oder nur bedingt wirken. Mauerspinnen lassen sich bevorzugt dort nieder, wo sie besonders gnstige Nahrungs- und Lebensverhltnisse vorfinden. Helle Huseranstriche und hell beleuchtete Fassaden ziehen potenzielle Beutetiere an. Raue Fassadenoberflchen oder alte, brchige Fassaden bieten geeignete Versteckmglichkeiten fr die Spinne. Mit Einschrnkungen begnstigen Kunststoffputze und anstrichfarben das Haften der Spinnennetze. Durch prventive Manahmen, z. B. eine Fassadengestaltung mit glatten Oberflchen, geeignete Farbwahl, Abschattung der Beleuchtung und frhzeitige Kontrolle des Fassadenzustands, kann der Spinnenbefall eingeschrnkt oder verhindert werden. Auch fallen bei entsprechend angepasstem Untergrund Netze nicht mehr auf. Vorbeugung und Anpassung baulicher Gegebenheiten sind daher gegenber Bekmpfungsmanahmen mit Insektiziden und Akariziden zu bevorzugen.