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Dach- Fenster- und Fassadenmodernisierung im Stuttgarter Standard
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Denkmal geschütztes Haus komplett saniert
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Fassadendämmung nach Stuttgarter Standard
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 Die Druckdifferenzmessung (Blower-Door-Verfahren)
Wissenswertes
Heutige Neu- und Altbauten müssen möglichst luftdicht gebaut werden.  Durch eine luftdichte Bauweise wird der Energieverbrauch gesenkt,  Zugerscheinungen werden verhindert, Bauschäden werden vermieden und die weiterhin notwendige Lüftung wird kontrollierbarer gemacht.



Lutdicht

Schneller Aufbau und
Innbetriebnahme
des Gerätes

Ziel der Druckdifferenzmessung ist es, einen vergleichbaren Wert über den Zustand der Gebäudehülle im Bezug auf ihre Luftdichtigkeit (= Winddichtigkeit) zu ermitteln. Hierzu wird in dem Gebäude mittels eines Ventilators ein Unter- bzw. Überdruck erzeugt (Abb.). Messgeräte erfassen, welche Menge Luft für welchen Druckunterschied transportiert werden muß. Diese Luftmenge ergibt, in Bezug zum Innenvolumen des zu untersuchenden Gebäudes, die Luftwechselzahl "n50" (Luftwechsel pro Stunde bei Druckunterschied = 50 Pascal). Die oben mit recht einfachen Worten beschriebene Untersuchungsprozedur ist das Ergebnis langjähriger Forschungen und erfordert insbesondere eine hochtechnisierte Messausrüstung. Nicht umsonst gibt es heute lediglich zwei Firmen auf dem Weltmarkt, die die erforderliche Genauigkeit der Messgeräte und damit der Messergebnisse garantieren können. Beide Firmen sind in den USA ansässig, wo das Verfahren auch entwickelt wurde. Mittlerweile sind auch die europäischen Länder in ihren Bauvorschriften auf dieses Verfahren eingeschwenkt und haben entsprechende Messverfahren standardisiert. Sowohl das Vorgehen bei der Untersuchung als auch die entsprechenden Grenzwerte wurden hier fest in den Vorschriften verankert. Wie so oft in diesem Bereich hinkt auch hier der heimische Gesetzgeber den Entwicklungen hinterher. Ein Messverfahren zur Messung der Luftdichtigkeit ist nicht spezifiziert, lediglich Grenzwerte sind vorgegeben.In der Bundesrepublik arbeiten etwa 130 Messteams. Andere Messvarianten, wie etwa die Wohnflächenbezogene Luftdurchlässigkeitsmessung, gelten als zu ungenau und daher unbrauchbar!
 
Blowdoor

Techniker
beim Einsatz

Wann wird ein Gebäude untersucht?

Je nach Problemstellung kann entweder eine der beide Arten der Gebäudeuntersuchung alleine oder beide Messmethoden zusammen sinnvoll sein. Es ist also zunächst zu klären, welche Art von Untersuchung durchgeführt werden soll. Eine Blower-Door-Messung kann grundsätzlich ganzjährig durchgeführt werden, eine Thermographie ist nur in der Heizperiode sinnvoll. Bei einem bereits bewohnten Gebäude ist der Untersuchungstermin also evtl. witterungsabhängig, sofern die Infrarotkamera zum Einsatz kommt. Bei Neubauten ist ein Untersuchungstermin in jedem Fall so zu planen,  dass an der Luftdichtigkeitsschicht noch Nachbesserungen vorgenommen werden können , diese also noch nicht beplankt oder in anderer Weise verdeckt ist. Sinnvoller Weise kann es dabei auch zu Wiederholungsmessungen kommen.

Fazit:

Sicher ist es einem Fachmann möglich, durch bloße Inaugenscheinnahme die gröbsten Schwachstellen eines Hauses festzustellen. Unseres Erachtens erlauben jedoch nur die im folgenden detailliert dargestellten Messverfahren eine zeitgemäße Begutachtung eines Gebäudes. All die vorgenannten Argumente haben dieBiegel GmbH Fassade+Dach dazu bewogen, die Anwendung dieser Verfahren als unabhängiger Dienstleister anzubieten! Sollten sie hierzu Fragen haben wir helfen Ihnen gerne.
 
Luftdicht

Nebelkanone im Einsatz
Die Messung:

Zur Messung wird in eine Gebäudeöffnung (z. B. Terrassentür) ein mit einem luftdichten Tuch versehener Rahmen gespannt, der in der Mitte einen Ventilator enthält. An diesen werden Messgeräte angeschlossen, die den transportierten Volumenstrom ermitteln. Gleichzeitig wird der Druckunterschied zwischen Gebäudeinnerem und der Atmosphäre festgestellt. Nun werden bei eingeschaltetem Ventilator mehrmals die Werte Volumenstrom und Druckunterschied festgestellt, so  dass eine Messkurve entsteht. (Abb. 4). Das Diagramm enthält eine Messkurve für Überdruck sowie eine solche für Unterdruck. Aus beiden Kurven wird die Luftwechselrate "n50" ermittelt. Diese Ermittlung erfolgt über ein Computerprogramm, welches Kalibrierdaten des Ventilators und äußere Störungseinflüsse (Wind, Temperaturunterschied) in die Berechnung einbezieht. Mehrfach wurde angedeutet, daß die Messung bei 50 Pascal Druckunterschied erfolgt. Wieviel Druck ist das? Stellt man sich vor, das eine Gebäudewand bei Windstärke 5 im rechten Winkel angeblasen würde, so entstünde ungefähr ein Druckunterschied von 50 Pascal zwischen Innen und Außen. Dieser Messwert wurde gewählt, da er hoch genug für eine aussagekräftige Messung ist. Eine weitere Erhöhung des Druckes würde jedoch keinen Sinn machen, da dann Verhältnisse entstünden, die in der Realität nicht vorkämen. Auch wird durch den Druckunterschied.

Luftdicht

Der Verputzer hat sich gesagt:
"Wohin nur mit der lästigen Folie".
Ob das luftdicht wird?
Das Ergebnis:

Die Luftwechselrate "n50" gibt also an, wie oft die Gebäudeinnenluft bei 50 Pascal Druckunterschied gewechselt wird. Grenzwerte gibt es zunächst für Gebäude mit einer kontrollierten Lüftung, die auch für Gebäude mit einer Restwärmenutzung Gültigkeit haben. Hier darf "n50" nicht größer als 1/h sein. Gebäude mit Fensterlüftung sollen einen Grenzwert "n50" von nicht größer als 3/h einhalten. Hier geht man davon aus, das ab einem Wert >5 eine Sanierung erforderlich ist. Alle Ergebnisse werden in einem detaillierten Bericht festgehalten; diese können auch den neu eingeführten "Gebäudepass" ergänzen. Auf Wunsch können die Schwachstellen eines Gebäudes einzelnen erkundet und dokumentiert werden. Hierzu setzen wir Strömungsaneometer und/oder einen Nebelgenerator ein, um eine optische Darstellung der entsprechenden Schwachstellen zu ermöglichen.

Weitere Möglichkeiten:

Die umfangreiche Messausrüstung kann neben dem beschriebenen Blower-Door-Verfahren auch an anderer Stelle effektiv eingesetzt werden. So ist beispielsweise die Überwachung von Reinräumen ebenso möglich wie umfangreiche Tests an Belüftungsanlagen. Auch die Zugmessung an Schornsteinen kann zuverlässig durchgeführt werden. Bei Messungen von 50 Pascal ist ausgeschlossen,  dass Schäden an den Gebäuden entstehen.
Quelle: luftdicht.de Dipl.-Ing. Herbert Trauernicht
Geschrieben am Saturday, 11.April. @ 10:36:26 CEST von GBiegel
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